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"Open space"-Format: Die Teilnehmer des Seminars entscheiden gemeinsam über die Themen, die sie in den zwei Tagen diskutieren möchten. (Foto: British Council Berlin)

"Open space"-Format: Die Teilnehmer des Seminars entscheiden gemeinsam über die Themen, die sie in den zwei Tagen diskutieren möchten. (Foto: British Council Berlin)

Seminar "Action for the Arctic"

 

Unter dem Motto Engagement – Kommunikation – Partnerschaft fand vom 11. bis zum 13. März 2010 in Berlin das Seminar Action for the Arctic statt. Das Klimabüro für Polargebiete und Meeresspiegelanstieg hatte in Zusammenarbeit mit dem British Council Berlin TeilnehmerInnen und LeiterInnen aus verschiedenen Jugendprogrammen eingeladen, welche sich in besonderem Maße mit dem Klimawandel und seinen Folgen für die Polarregionen befassen und deren gemeinsamer Fokus auf „Youth Leadership“ liegt.

 


 
First result of a working group (Photo: British Council Berlin)

Erste Ergebnisse einer Arbeitsgruppe (Foto: British Council Berlin)

Ziel des Seminars war es zu bestimmen, was mit den Jugendprogrammen bisher erreicht wurde und wo noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden Erfahrungen ausgetauscht und unter anderem darüber diskutiert

  • wie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit verbessert werden kann und man eine verständliche sowie sachgerechte Darstellung der Klimaproblematik erreicht,
  • wie man in Jugendlichen Interesse an der Klimaproblematik weckt und Eigeninitiative, insbesondere Projekte von Jugendlichen für Jugendliche, fördert und durch den Aufbau eines Netzwerks unterstützt,
  • wie Projekte finanziert werden können und man um Unterstützung wirbt.


Das rahmengebende „Open Space“-Format sowie innovative Ansätze für die Verbindung von Wissenschaft und Kunst stellten eine Besonderheit des Seminars dar.


 
Podiumsdiskussion mit Hellmuth Henneberg, Prof. Peter Lemke, Prof. Claudia Kemfert und Prof. Harald Welzer (von links nach rechts) (Foto: British Council Berlin)

Podiumsdiskussion mit Hellmuth Henneberg, Prof. Peter Lemke, Prof. Claudia Kemfert und Prof. Harald Welzer (von links nach rechts) (Foto: British Council Berlin)

Am Freitagabend fand im Rahmen des Seminars eine Podiumsdiskussion in der Britischen Botschaft unter der Moderation von Hellmut Henneberg (Radio Berlin-Brandenburg) statt. Vor ca. 150 eingeladenen Gästen diskutierten die Podiumsteilnehmer Prof. P. Lemke (Leiter Fachbereich Klimawissenschaften am Alfred-Wegener-Institut - AWI), Prof. C. Kemfert (Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung - DIW) und Prof. Welzer (Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Gedächtnisforschung am Kulturwissenschaftlichen Institut KWI) aktuelle Fragen der Klimaproblematik. Insbesondere wurde dabei auf die Konsequenzen aus den internationalen Verhandlungen in Kopenhagen eingegangen.

 

Für weitere Informationen können Sie sich hier den Bericht zum Seminar herunterladen.


 
Teilnehmer des Seminars (Foto: Britisch Council Berlin)

Teilnehmer des Seminars (Foto: Britisch Council Berlin)

Teilnehmende Projekte:


 

Cape Farewell
"Cape Farewell" ist ein internationales Jugendprojekt des British Council. Es bringt Künstler, Wissenschaftler, Lehrer und Schüler zusammen, um ihr Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen. Während einer Reise mit einem Segelschiff in die Arktis, werden Impressionen mittels der verschiedenen Kunstformen festgehalten. Das Projekt versucht über die Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Kultur einen neuen Zugang zur Klimaproblematik zu eröffnen.

Students on Ice

„Students on Ice“  ist eine Organisation, die Studenten, Ausbildern und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt die einzigartige Möglichkeit bietet, Schulungsreisen in die Polargebiete zu machen. Diese Schulungsreisen sollen den Teilnehmern helfen, ihr Verständnis und Respekt für unseren Planeten zu verbessern und sie gleichzeitig dazu motivieren ihre Zukunft neu zu definieren.

Coole Klassen
Das Projekt „Coole Klassen" möchte Lehrer und Schüler für die Polar- und Klimaforschung begeistern. Lehrer der Fachrichtungen Geographie, Biologie, Chemie, Physik und Sozialkunde haben die Möglichkeit Wissenschaftler in die Polarregionen zu begleiten und so an Expeditionen teilzunehmen. Durch regelmäßigen Kontakt zu ihren Schulen können auch die Schüler von den Erfahrungen ihrer Lehrer profitieren. Zudem dient „Coole Klassen" als Plattform um Erfahrungen, Ideen und Unterrichtsmaterialien auszutauschen.

ICE: Ice Climate Education
Der Polarforscher Arved Fuchs initiierte 2007 das Projekt „ICE“ (www.arved-fuchs.de/) Bei diesem Projekt stehen die Bildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der damit verbundene Wissenstransfer aus der Polarforschung in die Schulen und die breite Öffentlichkeit im Mittelpunkt. Im Rahmen eines jährlich international stattfindenden Wettbewerbs können sich SchülerInnen für einen einwöchigen Jugendcamp-Aufenthalt qualifizieren, bei dem sie zusammen mit Experten über die aktuelle Klimaproblematik speziell in der Arktis diskutieren und informiert werden.


 
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